T i e r h e i l p r a x i s   T h ö l k e s

Equines Cushing Syndrom (ECS) 

Beim ECS liegt eine Störung der Funktion der Nebennierenrinde oder der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) vor. Experten sind sich hier nicht einig. Manche vertreten die Meinung, dass hier gutartige Tumore an der Nebennierenrinde oder der Hypophyse vorliegen, die die Arbeit der Organe stören.

Fest steht, dass die Produktion von körpereigenem Cortison gestört ist. Es wird zuviel ACTH  (Adrenokortikothopes Hormon) produziert, dadurch wird vermehrt Kortisol produziert, welches dann Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und den Stoffwechsel hat.

Die Diagnose auf ECS wird immer durch eine Laboruntersuchung des Blutes untermauert. Hierbei werden dann bestimmte Werte (u.a. der ACTH-Wert) überprüft. 

Heilbar ist die Erkrankung nicht, kann aber medikamentös sehr gut begleitet werden. Erkennt man die Erkrankung früh, können dem Tier mittels Medikamente fast beschwerde- und Symptomfreie Jahre geschenkt werden. Früher gab man Pferden Pergolid - ein Mittel aus der Humanmedizin. Seit Sommer 2011 hat Böhringer Ingelheim allerdings ein Medikament namens Prascend® auf dem Markt. Da dieses Medikament zur Zeit das einzige ist, was für Pferde zugelassen ist, dürfen Tierärzte nicht mehr auf die Mittel Pergolid oder Trilostan der Humanmedizin zurückgreifen. Dei monatlichen Kosten für dieses Medikament bewegen sich zwischen 60-110 Euro. Aber es ist auch erfolgversprechend. Eine Behandlungsalternative zur Schulmedizin ist hier  gegeben, schlägt aber bei jedem Einzeltier unterschiedlich gut an.

Homöopathisch kann die Erkrankung mindestens begleitend behandelt werden. Hier kommt u.a. Hypophysis suis injeel im Zusammenspiel mit anderen Homöpathika zum Einsatz. Bei manchen Erscheinungsarten der ECS Erkrankung ist auch die Gabe von Mönchspfeffer (Dauerrosse) und/oder Gingko (Hufreheschübe) angezeigt, muss aber immer im Einzelfall sorgfältig abgewogen werden.

Bitte dies N I E  in Eigenregie durchführen, sondern immer in Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt oder Tierheilpraktiker. Die alleinige Behandlung mit homöopathischen Mitteln ist bei der Erkrankung ECS nicht immer immer ausreichend.

Auch kann eine begleitende Therapie zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens durchgeführt werden. Hier ist z. Bsp. die Akupunktur, die Farblicht- und Aromatherapie sehr sinnvoll und die Anwendung von Energieausgleichsmassagen.

 

Auch eine Immunstärkung mittels GLADIATOR PLUS ist hier empfehlenswert.

 

Auch ist die Fütterung von

navalis corticosal® angezeigt. Dies ist ein Diät-Ergänzungsfuttermittel zur Minderung von Stressreaktionen durch den Ausgleich der Nährstoff-Dysbalancen bei ECS.

Das Präparat enthält Nährstoffe und weitere bioaktive Substanzen, die auf vielfältige Weise die Regulierung und Modifizierung der Stoffwechselveränderungen unterstützen und so die hormonellen Entgleisungen bei ECS reduzieren.

Vor allem das Stressvorläuferhormon ACTH wird übermäßig produziert. Dies führt zu einer vermehrten Stressreaktion (Kortisol↑) und zu zahlreichen Stoffwechselentgleisungen (z. B. Veränderungen des Fellkleides, Verhaltensauffälligkeiten, Hufrehe).

Die adaptogene Wirkstoffe verbessern die Stresstoleranz. Die typischen Veränderungen des Fellkleides und das veränderte Verhalten beim ECS werden reguliert. Dieses Ernährungskonzept trägt nachweislich zur Verbesserung des Wohlbefindens und der Lebensqualität betroffener Pferde bei und steigert deren Vitalität spürbar.

Das Produkt ist (neben den anderen Produkten von navalis) über meine Praxis zu einem Vorzugspreis von 76 Euro (2kg) erhältich. Schreiben Sie mir hierzu gerne eine E-Mail.

 

© Copyright 2012 Heike Thölkes. Eine Weiterverbreitung, Kopie, Verarbeitung gleich welcher Art und der Ausdruck ist abgesehen vom persönlichen Eigengebrauch nicht gestattet.

 


ECS (Artikel Wikipaedia Internet)

ECS - Bilder aus dem Internet

 


(Fachinformationen der Firma Heel/Auszug aus dem Internet):

Mittlerweile hat sich die Bezeichnung Equines Cushing-Syndrom (ECS) für die Funktionsstörung des Zwischenlappens der Hirnanhangsdrüse eingebürgert. Vorwiegend ältere Pferde sind von der Erkrankung betroffen (ab 14 – 16 Jahre); es treten aber auch Erkrankungen bei jüngeren Pferden auf.

Die gutartige Geschwulst hat eine permanent erhöhte Kortikotropin-(ACTH) Ausschüttung zur Folge und kann zu einer erhöhten Cortisol-Sekretion aus den Nebennierenrinden führen. Die Kortikotropin-Abkömmlinge bilden offensichtlich die Grundlage zu den anfangs unauffälligen und unspezifischen klinischen Erscheinungen, hierzu gehören:

  • Hirsutismus: Verlangsamter bzw. unvollständiger Haarwechsel mit Bildung von übermäßig langer Behaarung
  • Hufrehe
  • Apathie, Mattigkeit, generalisierte Schwäche
  • Muskelschwund
  • Lokal begrenztes Schwitzen
  • Ausgeprägte Fetteinlagerungen hinter dem Augapfel sowie an Hals und Kruppe
  • Polydipsie, Polyurie: Übermäßige Wasseraufnahme und -abgabe
  • Permanenter oder sporadischer Tränenfluss
  • Mineralisationsprobleme
  • Kreislaufkollaps, Krämpfe
  • Fertilitätsstörungen: Fruchtbarkeitsstörungen

Die konventionellen Therapieoptionen sind sehr teuer.

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