T i e r h e i l p r a x i s   T h ö l k e s

 

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Aktuelles Fallbeispiel:  "Chronischer Kaninchenschnupfen"

Schnuffel (Zwergkaninchen - Langhaar, ca. 2,5 Jahre alt)

 

Eine homöopathische Behandlung wurde am 16.06.2012 begonnen. Dem Kaninchen wurde für die ersten drei Tage dreimal täglich eine Mischung aus Komplexmitteln verabreicht und Augentropfen verabreicht. Weiterhin wurde das Kaninchen gegen den vorliegenden Befall mit Ektoparasiten behandelt. Ab dem vierten Tag bekam das Kaninchen zunächst zweimal täglich und ab dem 6. Tag dann einmal täglich das Medikamt s.c. gespritzt. Der Zustand besserte sich leicht.

Behandlungstag 1: 

Nach der Behandlung und nach Säuberung der Nasenöffnung von verklebtem Sputum:

 

 Behandlungstag 4:

 Behandlungstag 8:

Das Kaninchen ist weiterhin in Behandlung. Neben der Behandlung wurde auch eine Untersuchung des Sputums im Labor Vetscreen eingeleitet. Hier ergab sich der Nachweis eines hohen Gehaltes an Klebsiella oxycota und Pseudomonas Putida. Ein geringer Gehalt an Escherichia Coli wurde auch nachgewiesen. Beide Keime können mittels Nosode / Sanukehlen behandelt werden. Die weitere Verfahrensweise wird derzeit mit dem Tierhalter abgestimmt.

 Zwischenbericht am 29.07.2012:

Der Allgemeinzustand des Kaninchens ist nach wie vor geschwächt. Das Fell ist struppig und stumpf. Die Augen sondern weißes Sekret ab und die Nase muss ebenfalls regelmäßig gesäubert werden, da das Tier sich nicht selbst ausreichend reinigen kann.

Das Tier hat an der Nasenpartie und am angrenzenden Fell knötchenartige Borken, die aus festklebendem Sekret bestehen. Eine Waschung dieser Partien mit kolloidalem Silber durch den Tierhalter hatte zur Folge, dass das Fell an dieser Stelle ausgegangen ist und darunter nackte empfindliche Haut zum Vorschein kam. Zwei bis drei Tage danach stellte sich heraus, dass das Fell an diesen Stellen gesund nachwächst. Eine abschließende Prognose kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht gestellt werden. Das Tier wird mit Sanukehl Klebs und Sanukehl Pseu und Notakehl behandelt, da die Laboruntersuchung des Sputums und der Borken einen Befall mit Pseudomonas Putida und Klebsiella oxytoca ergab.

 

Schnuffel ist leider nach längerer Krankheit gestorben.

Der Zustand des Kaninchens war sehr wechselhaft. Zeitweise schuldmedizinische (Antibiotika) und/oder alternativmedizinische Behandlung brachten immer wieder kurze Besserung mit sich, allerdings konnte der verbesserte Zustand des Kaninchens auch Dauer nicht aufrecht erhalten werden können.

Da das Kaninchen auch schon mehrere Jahre alt war kann man annehmen, dass das Tierchen durch die lange Krankheit sehr geschwächt war und dass es aufgrund seines Alters und des geschwächten Immunsystem nicht mehr die nötige Substanz zur Verfügung hatte, sich gegen die Strapazen eines chronischen Kaninchenschnupfens wehren zu können.

 

Schnuffel leidet an chronischem Kaninchenschnupfen. Eine Behandlung mit Antibiotika und einem immunstimmulierendem Medikament (Tierärztin hat nicht verraten, was das war) ist Anfang 2012 erfolgt. 

Es konnte eine kurzzeitige Verbesserung des Zustandes erzielt werden, die Symptome waren allerdings nur kurzzeitig unterdrückt.

Eine Ausheilung des Schnupfens konnte nicht erzielt werden. Das Kaninchen hat schubweise Schnupfensymptome, die zeitweise mit sehr viel Ausfluss aus der Nase und Augen einhergehen, oftmals aber auch rückläufig sind. 

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