T i e r h e i l p r a x i s   T h ö l k e s

  

(Fachinformationen der Firma Heel/Auszug aus dem Internet):

Kokzidiosen zählen zu den häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes bei Kaninchen und kommen auch bei Meerschweinchen immer häufiger vor. Wegen der hohen Tenazität der Kokzidien in der Umwelt ist eine Erregereliminierung sehr schwierig. Man geht davon aus, dass heute etwa 90% der als Heimtier gehaltenen Kaninchen latent infiziert sind und Kokzidien beziehungsweise deren Oozysten ausscheiden, ohne selbst Krankheitssymptome zu zeigen. Bei Stressbelastungen, Infektionen oder Fütterungsfehlern kommt es zur rapiden Erregervermehrung und zum Ausbruch der Erkrankung mit schleimigem oder blutigem Durchfall, Inappetenz, Aufblähung sowie unspezifischen Allgemeinsymptomen. Besonders unter Jungtieren ist die Sterblichkeit hoch.


Zur Therapie erkrankter Tiere werden meist Sulfonamide und Triazinderivate eingesetzt. Bei massiver Erkrankung mit ausgedehnten Entzündungen der Darmschleimhaut müssen zusätzlich intensivere Maßnahmen in Form einer strengen Magen-Darm-Diät und Flüssigkeitssubstituierung ergriffen werden. Auch gilt es, sekundäre bakterielle Infektionen zu bekämpfen, die sich auf der Basis der gestörten physiologischen Darmflora rasch einstellen.

Als Therapieunterstützung empfiehlt sich eine biologische Begleitbehandlung zur Kreislaufstabilisierung, Förderung der Immunabwehr und Leberentlastung. Praxiserfahrungen zeigen, dass sich mit Hilfe der biologischen Therapie die Krankheitsdauer verkürzen und die Verträglichkeit der allopathischen Medikation steigern lässt. Außerdem kommt es seltener zum Auftreten von Rezidiven.

Sonderdruck: Zinke, J. (1997): Kokzidiose-Behandlung beim Kleintier mit zusätzlicher biologischer Begleittherapie, Biologische Tiermedizin 14: 87-88



 

 

 

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