T i e r h e i l p r a x i s   T h ö l k e s

 

Ich möchte meine Praxis in den nächsten Jahren auf die Behandlung mit Nosoden unterschiedlicher Herkunft (aus Blut, aus Urin, aus Sputum, etc.) spezialisieren.

Insbesondere liegt mir dabei die Behandlung von Allergiepatienten am Herzen (Pferde mit Sommerekzem, Katzen mit Flohstichdermatitis, Hunde mit HotSpots,  u.v.m.).

  


Hierzu zählen die Behandlung mit Eigenblut (auch angereichert mit homöopathischen Mitteln), die Therapie mittels Fremdnosoden und vor allem Eigen-Nosoden (Auto-Nosoden).

 

 
Sollten Sie Interesse haben, Ihr Tier im Rahmen dieser Studie behandeln zu lassen, melden Sie sicht doch bitte. Ich werde Sie gerne über den Behandlungsverlauf und die zu erwartenden Kosten informieren.





 (Quelle: Auszug aus Wikipedia)

Nosoden (von griechisch nosos für ‚Krankheit‘) sind homöopathisch aufbereitete Mittel, die aus „krankem“ oder pathologischem Material wie Blut, Eiter, Krankheitserregern oder Krebszellen hergestellt werden. Produkte aus körpereigenen Bestandteilen, wie Zellen aus Organen oder vom Körper hergestellte Sekrete oder Exkrete wie etwa Hormone werden ebenfalls hinzugezählt. Das Konzept geht auf den Amerikaner Constantin Hering zurück, der den Begriff 1830 prägte. Nosoden sollen das Immunsystem oder erkrankte Organe stimulieren. Hierdurch sollen Krankheiten zur Heilung gebracht und Giftstoffe ausgeschwemmt werden. Ein besonderer Zweig der Homöopathie, die Homotoxikologie, gegründet vom deutschen Arzt Hans-Heinrich Reckeweg befasst sich schwerpunktmäßig mit der Therapie von im Körper entstehenden Toxinen.

Sie werden in hohen homöopathischen Potenzen (Verdünnungen) eingesetzt (C30, C200 und LM-Potenzen), in denen vom Ausgangsstoff keine Substanz mehr vorhanden ist. Wichtige Nosoden, die in der Homöopathie verwendet werden, sind z. B. Medorrhinum (Kürzel: Med), Syphilinum (Kürzel: Syph), Psorinum (Kürzel: Psor) und Tuberculinum bovinumKent (Kürzel: Tub). Nosoden werden als Fertigarzneimittel oder individuell aus körpereigenem Material des Patienten hergestellt. Sie werden oral oder als Injektionen verabreicht.

Allgemeiner Hinweis: Wissenschaftliche Studien zeigen keine signifikant vom Placebo-Effekt unterscheidbare medizinische Wirksamkeit homöopathischer Mittel, siehe Kritik an der Homöopathie.

 


 

(Quelle:http://www.therapeutenfinder.com/lexikon/nosoden-therapie.html)

Die Nosoden-Therapie nimmt bei der Behandlung eine wichtige Position ein. Aus den vielseitigen Möglichkeiten, die dem Therapeuten zur Verfügung stehen, ist sie heute nicht mehr wegzudenken. Und derjenige, der die Therapieerfolge durch die Gabe der Nosoden einmal kennen gelernt hat, wird auch nicht mehr auf sie verzichten wollen.
Unter NOSODEN kann man sich, als Laie vielleicht nicht viel vorstellen. Sicherlich aber ist der Begriff "Eigenblut-Behandlung" bekannt. Die Eigenblut-Behandlung ist eine Form der Nosoden-Therapie, wie auch die Eigenharn-Behandlung. Es handelt sich dabei um Stoffe, die aus dem eigenen Krankheitsgeschehen entnommen und dem Körper in aufbereiteter Form wieder zugeführt werden (Blut, Urin, Sekrete).

Das Prinzip der Nosoden-Therapie beruht darauf, daß ein bereits oftmals chronisches Krankheitsgeschehen in ein akutes rückversetzt wird. In unserer heutigen Umweltsituation nehmen besonders unsere Hunde und Katzen ein Vielfaches an Bakterien, Toxinen, Pilzen oder anderer krankmachender Substanzen auf, zu denen auch Schwermetalle oder Giftstoffe gehören.  Ebenso können Restbestände einer einmal durchgemachten Infektionskrankheit die körpereigene Abwehr und das Immunsystem auch nach längerer Zeit noch schwächen, und neue Krankheitsauslöser finden dann in dem instabilen Organismus einen willkommenen Wirt. Alleine ein erniedrigter Zellsauerstoffgehalt bietet den Bakterien, die sauerstoffarmes Milieu benötigen um überleben zu können, besten Lebensraum.

Das Prinzip der Nosoden-Therapie lautet: "Gleiches mit Gleichem" zu behandeln. Es wird also eine Infektion (hervorgerufen durch bestimmte Bakterien z.B. Staphylokokken, Streptokokken, Coli-bakterien o.a.) mit einer Substanz, hergestellt aus eben diesen spezifischen Bakterien, angegangen.

Wichtig für den Laien ist, daß die meisten Formen der Nosoden-Therapie zunächst einmal eine sog. "Erstverschlimmerung" hervorrufen können. Also bedeutet dieses Ereignis nicht, daß die Therapie falsch ist, sondern diese Erstverschlimmerung ist in diesem Fall vom Therapeuten bewußt provoziert worden. Heutzutage treten bei unseren Tiere sog. "Krankheits-Überlagerungen" gehäuft auf, so daß es dann für einen Therapeuten nicht ganz einfach ist, das wahre "Grundübel" aus der daraus resultierenden Symptomatik des Tieres herauszufinden. Durch die Rückverwandlung des chronischen Geschehens in ein akutes können wir aber - Schritt für Schritt - einen Faktor nach dem anderen aufdecken und so gezielt angehen, ohne Gefahr zu laufen, Wesentliches zu übersehen oder nur einen Teilerfolg bei einer Therapie zu erreichen, der evtl. dann stagniert, da keine weiteren gezielten Heilanstöße gesetzt werden können.

Manche bakterielle Infektionen können andere, parallel vorhandene Krankheitsmomente überlagern, und deshalb ist es auch so wichtig, bei der Behandlung mit Nosoden Geduld zu haben. Bei einer chronischen Erkrankung können manche Primärsymptome durch sog. Folgesymptome verdeckt werden und dadurch eine verfälschte Grunderkrankung vortäuschen. Behandeln wir also nur die uns sichtbaren Folgesymptome können diese durchaus immer wieder auftreten, da ja die Grund-Ursache nie konkret behandelt und ausgeräumt wurde.

Bleibt nun nur noch die Frage: Wie gehen wir mit der "Erstverschlimmerung" um?
Hier liegt die Lösung des Problems einmal im Zuge des technischen Fortschrittes: Heute ist es möglich, sog. "Fremd-Nosoden" herzustellen, die dann - homöopathisch  hochpotenziert - auf "sanfte" Weise die Krankheitserreger ebenso spezifisch aus dem Organismus ausleiten helfen. Es handelt sich hierbei also nicht um Substanzen aus dem eigenen Körper sondern um Erreger von anderen Tieren, die an derselben Erkrankung leiden oder um Erkrankungen, die auf Nährstoffbasis künstlich erzeugt wurden (Bakterien-, Pilzkulturen u.a.).

Bevorzugt wird die Nosoden-Therapie eingesetzt bei

  • allergischen Reaktionen aller Art
  • Hauterkrankungen
  • überlagerten und/oder  therapieresistenten Stoffwechselerkrankungen speziell der Leber und der Nieren
  • chronischen Erkrankungen von Magen und Darm
  • Folgeerscheinungen nach durchgemachter Infektionskrankheit (diese kann auch schon Jahre zurückliegen, bei nicht intakter körpereigener Abwehr können auch diese Restbestände nach langer Zeit immer wieder aktiv werden!)
  • gravierenden Belastungen durch Bakterien und ihre Toxine, Pilze, Schwermetalle, Gifte o.ä.
  • zum Teil können diese auch durch Ektoparasiten (z.B. Zecken, Flöhe) übertragen worden sein! - bei Herzerkrankungen, die auf bakterielle Infektionen zurückzuführen sind

Die Nosoden-Therapie stellt eine gute Möglichkeit dar, um Krankheitserreger spezifisch aus dem Körper auszuleiten. Dadurch werden infolge alle Entgiftungsorgane entlastet und das Immunsystem gestärkt.

Praxis

In der Regel kommen "Fremd-Nosoden" zum Einsatz. Die notwendigen, spezifischen Toxine wurden vorher z.B. durch Resonanz-Analyse ermittelt. Die Tropfenmischungen werden bevorzugt in der abnehmenden Mondphase verabreicht.

Nebenwirkungen

Die beschriebene Erstverschlimmerung tritt in der Regel nur auf Gaben von Eigenblut oder Eigenharn auf. Bei den Fremd-Nosoden kann es u.U. bei einem sehr empfindlichen Organismus zu Müdigkeit oder Abgeschlagenheit kommen.
In diesen Fällen sollte die Dosis reduziert werden.

Das Spektrum des Einsatzes der Nosoden-Therapie ist also sehr groß, und ein versierter Therapeut wird sie dann zum Einsatz bringen, wenn er feststellt, daß sie zur Genesung des Tieres sinnvoll ist. Liegt bei dem Tier allerdings ursächlich ein Erbfaktor zugrunde, so ist eine echte Heilung von Krankheiten, die darauf zurückzuführen sind, nahezu ausgeschlossen.

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